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sabrina kerscher

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Perfekt geKLEIDet?

 

 

Perfekt gekleidet oder der Spagat zwischen Muttistyle und Möchtegernhipster

Diese Phasen – sie kommen und gehen. In der Mode genau wie im privaten Bereich. Die Jahre vergehen und schwups, schon ist man der magischen 40 näher als einem lieb ist. Klar, 40 ist das neue 30. Ist das so? Und was heißt das eigentlich?

Man ist so alt wie man sich fühlt, blabla, kennt ihr ja den Spruch. Gehe ich danach, befinde ich mich auf einer permanenten Zeitreise zwischen 20 und 80. Und das spiegelt sich auch in meinem Kleiderschrank wieder. Tatsächlich ist es aber wie es ist. Ich bin 37 – Ende der Geschichte. Ich habe zwei pubertierende Töchter. Ich glaube auch darauf muss ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Ein Drahtseilakt, auch was Kleidung betrifft. Noch nie habe ich mir so viel Gedanken um meinen Stil gemacht wie heute. Sportlich, schick, hip. Bunt, schwarz, auffällig, dezent. Ich habe von allem Etwas. Aber schon seit einiger Zeit komme ich vom Shoppen immer wieder mit leeren Händen nach Hause. Irgendwann habe ich mir vorgenommen, meine Kleider nur noch ausschließlich selber zu nähen. Aber ganz ehrlich, manchmal habe ich schon Lust, mir etas Fertiges zu kaufen.

In diesem Zusammenhang habe ich mich mit dem Thema „Capsule Wardrobe“ auseinandergesetzt. Ja, finde ich gut. Aber ich kenne mich, es ist ein weiter Weg dorthin.

Zumindest aber habe ich bereits einige Dinge über mich herausgefunden:

  1. Ich kann es aushalten, wenn ich hin und wieder das dringende Bedürfnis verspüre, mir etwas Neues zum Anziehen zu kaufen, am Ende eines vermeintlichen Shoppingtages einzig und alleine mit der Kenntnis nach Hause zu kommen, dass ich meinen Geldbeutel geschont habe. (Sorry für diesen langen Satz)
  2. Ich muss und kann nicht jeden Trend mitmachen. Ich bin nämlich 37 Jahre alt. Das überlasse ich meiner fast 13 jährigen Tochter.
  3. Ich achte auf die Materialien. Polyester heißt schwitzen. Früher war das übrigens kein Thema. Liegt das am Alter?
  4. Ich kann nähen!

Und damit kommen wir endlich zum eigentlichen Thema. Ich habe mir ein Kleid genäht. Liegt ja eigentlich auf der Hand, sollte man meinen. Nicht ganz. Denn auch da gibt es hin und wieder Teile, die ich mir einbilde, in die ich viel Arbeit stecke und die dann am Ende nur an der Schneiderpuppe gut aussehen.

Deshalb überlege ich mir auch hier mittlerweile gründlich, ob ich das Kleidungsstück auch wirklich tragen werde oder ob ich einfach aus einer Laune heraus nähe. Der Schnitt muss zum Stoff passen, der Stoff zum Schnitt und letztendlich zu mir. Es ist einfacher in ein Geschäft zu gehen und ein Kleid anzuprobieren. Wenn es nicht passt, hänge ich es zurück. Das ist beim Nähen natürlich schwieriger. Aber man lernt dazu.

Frau Nora von „Hedi näht“ z.B. gefällt mir schon lange gut. Vor allem an Nina, der Schnitterstellerin. Eigentlich weiß ich aber, dass mir dieser Schnitt nicht steht. Habe ich aber ignoriert und mir trotzdem eine genäht. Die ziert jetzt übrigens meine Schneiderpuppe. Wusste ich ja eigentlich vorher schon. Naja. Eigentlich trage ich momentan nämlich lieber Kleider. Und wenn die Frau Nora einfach nur ein Stück länger wäre, wäre es der perfekte Schnitt für mich gewesen. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe an den Seiten 3cm zugegeben und sie gerade verlängert und schon ist ein neues Lieblingsteil entstanden. Wirklich! Jetzt ist meine Frau Nora perfekt für mich und ich kann es nicht erwarten, mir noch mehr Frau Nora Kleider zu nähen!

 

 

 

Wenn ihr auch so eine wollt, kommt doch in unseren „perfekt geKLEIDet“ Nähkurs. Dort zeig ich euch wie es geht.

Den Stoff findet ihr hier im Shop oder ihr kommt einfach im Laden vorbei….

 

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summer vibes!

Hello Summer!

Endlich bist du da. So lange habe ich dich dieses Mal herbeigesehnt. Ich liebe es, morgens, wenn der Tag noch ganz frisch ist, mit der kleinen Motte in den Kindergarten zu radeln. Ich liebe es, dass ich die Gartenstühle vor den Laden stellen kann. Ich liebe die leichten, luftigen Stoffe, die wir jetzt vernähen. Ich liebe die Nachmittage, die wir mit Freunden am See verbringen und die Abendstunden, wenn wir lange draußen sitzen können. Bleib bitte noch lange. Du tust mir so gut!

Hello liebe Leser!

Schön, dass ihr noch da seid, obwohl ich hier so lange nichts habe von mir hören lassen. Es ist nicht so, dass ich nichts zum Erzählen hätte, im Gegenteil, ich bin euch zum Beispiel noch einige Reiseberichte schuldig, das habe ich nicht vergessen. Aber wie das manchmal so ist, der Alltag und so… ihr kennt das. Ich treibe mich auch viel auf Instagram herum, also schaut auch gerne dort vorbei.

Heute fiel mir beim Stöbern im Laden eine fette Rolle Vinyl in die Hände. Kennt ihr sicher von früher. Das ist dieser „Stoff“, den unsere Mütter damals über die gute Tischdecke gespannt haben, damit die Decke nicht bekleckert wird. Die wurde dann mit diesen Tischdeckenhaltern am Tisch festgemacht. Ihr wisst was ich meine, oder? Jedenfalls hatte ich diese Rolle irgendwann mal bestellt und seitdem steht sie stiefmütterlich in der Ecke und keiner weiß so recht was damit anzufangen. Irgendwie tat mir diese Rolle Vinyl schon leid und ich habe darüber nachgedacht, was man damit denn so alles anstellen kann. Ich lasse mich immer gerne von Pinterest inspirieren. Und so stieß ich auf die fantastische Idee, eine durchsichtige Handyhülle daraus zu nähen. Gerade jetzt im Sommer, wenn wir viel draußen sind, auf dem Spielplatz, am See oder am Strand. Wenn der Sand einfach überall ist, wo man ihn eigentlich nicht will, schon gar nicht im Handy. Da kommt dieses Täschchen genau recht. Ich muss nicht lange kramen, sondern sehe alles Wichtige auf einen Blick. Sehr praktisch!

Ich zeige euch gerne kurz, in einem Minitutorial, wie es geht!

Ihr braucht:

  • 2 Stoffstücke, ca. 20cm breit und 15cm hoch
  • ein Stück Vinyl, ebenso groß
  • ein Stück Vliesofix, dieselbe Größe
  • 20cm Reißverschluss
  • 50cm Schrägband

Und natürlich das übliche Material: Garn, Schere, Klammern usw.

Zuerst bügelt ihr das Vliesofix auf die Rückseite eines der beiden Stoffstücke auf.

Ihr könnt die Papierschicht nach dem Aufbügeln leicht abziehen, sodass auf dem Stoff eine Klebeschicht bleibt. Nun könnt ihr den zweiten Stoff auf bügeln. Am Ende habt ihr also ein Stück Stoff mit zwei schönen Seiten.

Als Nächstes kommt der Reißverschluss dran. Näht ihn zuerst rechts auf rechts auf eine breite Stoffseite auf. Nicht vergessen dafür das Reißverschlussfüßchen einzusetzen!

 

Diesen Schritt wiederholt ihr nun mit der zweiten Seite des Reißverschlusses und näht diese an eine breite Vinylseite an.

Dann habe ich die Ecken der Stoffteile abgerundet. Kann man machen, muss man natürlich nicht. Ich finde es ganz schön so.

Im letzten Schritt, (ja, das ging schnell, oder??) wird das Schrägband angenäht. Zuerst auf der Stoffseite.

Und dann, wenn ihr das Schrägband umgeklappt habt, auch auf der Vinylseite. FERTIG!

Im Laden könnt ihr fertig zugeschnittene Nähsets, hübsch verpackt im Glas, für 5€ kaufen.

Und für alle, die uns nicht im Laden besuchen können, gibt es auf Facebook und Instagram 3 Nähsets zu gewinnen.

Schaut vorbei, ich drück euch die Daumen und wünsche euch viel Freude beim Nähen!

Eure brinarina

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Candy Love!

Hello, Allaf! Oder wie sagt ihr dazu? Ich glaube in Bayern sagen wir PROST! 😀

Ich bin nicht wirklich die Mega Faschingsprinzessin, aber einmal im Jahr geht das schon und die Kinder lieben es sowieso! Jedes Jahr stellen mich meine Töchter vor nahezu unlösbare Aufgaben. Aber bisher haben wir schon immer tolle Kostüme gezaubert.

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Tilda

Tilda, der Stoff aus dem die Träume sind. Für mich jedenfalls. Seit ich nähen kann. Tone Finnanger, die Designerin, ist Norwegerin und skandinavisches Design mag ich schon immer gerne. Ganz am Anfang hatten wir die Stoffe schon im Sortiment und sie waren immer sehr beliebt. Allerdings konnte man sich nie so recht auf die Lieferanten verlassen und so geriet Tilda, kaum zu fassen, unter all den anderen Stoffschönheiten in Vergessenheit.

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Fight the Blues!

Hello meine Lieben,

habe ich schon erwähnt, dass ich den Januar hasse? Ich habe mir wirklich überlegt, ob ich es so direkt ausdrücken soll, aber ja, muss ich. Leute, die im Januar Geburtstag haben mögen den Januar vielleicht lieber als ich. Und für die tut es mir immer leid, wenn ich so gemein bin. Hätte ich im Januar Geburtstag, würde ich ihn sicher auch lieber mögen. Also, nehmt es mir bitte nicht übel.

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Streu Glitzer drauf!

Eine Woche ist dieses Jahr nun schon alt. Bei uns hat es angefangen, wie es sich für einen ordentlichen Winter gehört – mit Schnee. Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind am Feiertag nach Garmisch gefahren. Entgegen allen Warnungen im Radio. Denn es war Kaiserwetter angesagt. Viele hatten frei und klar, da möchte man meinen, alle haben dasselbe Ziel. Aber wir hatten Glück. Wahrscheinlich haben sich viele Leute gedacht lieber nicht in die Berge zu fahren. Einfach mal gegen den Strom schwimmen, diesmal mit Erfolg. Wir waren so ziemlich die Ersten auf der Piste. Der Moment war einfach nur zauberhaft. Keine Menschen, strahlender Sonnenschein und alles weiß, weiß, weiß. Die Luft hat regelrecht geglitzert. Das war so magisch. Ein Moment zum Einfangen.

Zu Weihnachten liebe ich Glitzer. Da darf es überall glitzern. Unterm Jahr bin ich da eher weniger glamourös. Aber Wilma – für die kann es gerade nicht genug glitzern. Und zwar immer und überall. Den schönen Jersey von Alles – für – Selbermacher MUSSTE ich deswegen haben. Für Wilma – und klar, auch für euere kleinen Prinzessinnen da draußen.

Genäht habe ich eine LOU von Ki-ba-doo. Ein superschöner Schnitt. Wir haben ihn als Papierschnitt im Laden oder ihr könnt ihn als Ebook bei Ki-ba-doo kaufen. Jetzt kann sie es als Kleid zur Strumpfhose tragen und dann als Hoodie zur Jeans. Sie war auch schon gerade hier und hat ihn anprobiert. Und gleich angelassen. Erleichterung. Ist ja nicht immer so einfach mit den kleinen Prinzessinnen.

 

 

Den Stoff gibt es wie immer im Laden oder online hier zu bestellen.

Macht`s hübsch!

Alles Liebe, brina

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Fröhliche Weihnachten

 

Uuuahh, schon wieder so spät. What a week! Hier werden gerade die letzten Luftballons aufgeblasen. Wir feiern morgen den 12. Geburtstag meiner größten Tochter…. Himmel, jetzt genau vor 12 Jahren ging es schon richtig rund im Krankenhaus und ich dachte, sie kommt noch vor Heiligabend. Pustekuchen. Pünktlich zur Bescherung um 15.56 Uhr hat sich die kleine Dame endlich blicken lassen. Dramatische Auftritte – das passt zu ihr 😉 und heute passen ihr schon meine Schuhe – wo ist die Zeit nur hin?

So, der Kuchen ist im Ofen, alles ist verpackt. Ich würde sagen, es kann losgehen!

Wir, das Team von brinarina wünschen euch allen himmlische Weihnachten. Habt viele schöne Stunden mit eueren Liebsten, lasst es euch schmecken und wichtig: ganz viel love, love, love!

Vielen Dank für euere Treue und euer Vertrauen im letzten Jahr. Brinarina ist gewachsen – nicht nur an Stoffen, sondern an vielen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Wir freuen uns, euch im neuen Jahr wieder zu sehen!

Kerstin & Melli – mein Team – ihr seid einfach großartig. Ich knutsch euch!

Wir lassen es uns nun auch ein paar Tage gut gehen, durchatmen, Pläne schmieden für das kommende Jahr…

Keep on rocking – euere Brina

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Scuboadoo – Kleider wirken Wunder

Scuboadoo – Kleider wirken Wunder

Hello aus der Versenkung! Oh du schöne Weihnachtszeit. Hab ich nicht neulich noch erzählt, wie sehr ich diese Zeit liebe? Ja, das tue ich wirklich aus tiefstem Herzen. Aber, wie immer, geht mir momentan alles viel zu schnell. Und irgendwie habe ich dieses Jahr das Gefühl, dass mein Hirn vor lauter halb abgefertigten To-Dos nur noch auf Sparflamme fährt.

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